Was wäre, wenn es diesen einen, unverzichtbaren und für alle Menschen auf der Welt geltenden Erfolgstipp geben würde? Der jeden Menschen glücklicher, zufriedener und eben erfolgreicher machen würde? Der immer funktioniert, egal in welcher Lebenssituation man aktuell steckt, in welcher Branche man arbeitet oder an welcher Weggabelung man steht? Was wäre, wenn es einen solchen Erfolgstipp geben würde? Würden Sie ihn annehmen und befolgen oder würden Sie denken, dass er ohnehin nicht funktionieren kann, weil das ja viel zu einfach wäre und das Leben so nun mal nicht sei…

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Es gibt diesen Tipp und er ist ebenso einfach wie kompliziert. Er lautet: „Tue es, und zwar jetzt.“

© dbunn / Fotolia

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Das klingt sehr einfach, doch die Komplexität dieses Tipps, die kommt erst im Nachgang. Sie wird durch die eigenen Gedanken dazu abgebildet:

Und was, wenn es nicht funktioniert?

Was, wenn ich es nicht kann?

So einfach ist es nicht, ich habe eine Familie zu versorgen.

Wenn es so einfach wäre, dann würde es ja jeder machen.

Ich würde ja gerne, aber ich traue mich nicht.

Ich schaffe das nicht.

Sehen Sie das eigentliche Problem? Der Tipp an sich ist ganz einfach. Wovon auch immer Sie träumen, was Sie sich ersehnen und wünschen, all das befindet sich in greifbarer Nähe. Sie müssen nur den Hebel umlegen, ihre Komfortzone verlassen und es einfach tun. Genau dann treten die Veränderungen ein. Vielleicht läuft nicht alles von Anfang an super. Möglicherweise ist es ein harter und steiniger Weg. Eventuell klappt es nicht im ersten Anlauf. Doch ganz sicher sind Sie glücklicher, wenn Sie es versuchen. Und noch eine Sache ist ganz sicher: Wenn Sie es nicht versuchen, dann wird es garantiert nicht klappen.

Daher mein Tipp an Sie: Tun Sie es, und zwar jetzt. Und gehen Sie immer einen Schritt nach dem anderen. So können Sie Lösungen für die Herausforderungen finden, die es aktuell gibt und blockieren sich nicht mit Problemen, die möglicherweise nicht eintreten werden. Das ist nämlich eines der größten Probleme des Menschen. Dass er sich über Dinge sorgt, die möglicherweise nie eintreten werden. Das lässt sich jedoch ändern und diese Veränderung ist möglicherweise die wichtigste in Ihrem Leben. Versuchen Sie es, ich garantiere Ihnen, dass allein diese Veränderung ein Potenzial freisetzt, mit dem Sie niemals gerechnet hätten.

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um den schärfsten Kritiker der Welt und darum, ob der Autopilot fantastisch oder ein Fehler ist. Seien Sie gespannt…

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was uns Normalos von einem Zen-Mönch unterscheidet? Vermutlich gibt es hier erstaunlich viele richtige Antworten, doch auf nur eine bestimmte Antwort ziele ich ab. Es geht darum, dass wir Normalos uns von unseren negativen Gefühlen herunterziehen lassen, dass wir uns manchmal sogar den Tag so richtig vermiesen lassen, dass wir uns in diesen Momenten machtlos und klein fühlen. Der Zen-Mönch macht das nicht. Er gibt seinen Gefühlen nicht diese Macht, sondern betrachtet nur eingehend die Informationen, die er bekommt.

© grki / Fotolia

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Eine Information ist eine Information

Wenn es uns gelingt, die Gefühlsebene auszublenden, dann sind wir in der Lage, jede Information erst einmal entspannt anzuhören und darüber nachzudenken. Erst unser Gefühl zu dieser Information verändert das Gesamtbild. Wir fühlen uns ungerecht behandelt, nicht wertgeschätzt, nicht geliebt… Doch wer gibt unseren Gefühlen die Erlaubnis dafür, dass sie uns den Tag versauen? Niemand außer uns selbst. Daher sind wir auch in der Lage, diese Erlaubnis einfach wieder zurückzufordern. Dann ist eine Information wieder nur eine Information und wir bestimmen, ob wir sie für wahr halten oder nicht, ob wir darüber nachdenken oder nicht, ob wir darauf reagieren und wenn ja wie.

Die positive Absicht

Es gibt keine schlechten oder bösen Menschen. Die wenigsten Menschen tun wissentlich oder willentlich etwas, um einem anderen Menschen zu schaden. Vielmehr steht hinter jedem Verhalten eine positive Absicht. Doch sobald Gefühle mit im Spiel sind kommt Nebel auf und ermöglicht uns nicht, die positive Absicht hinter der Handlung zu sehen. Daher mein Tipp: Atmen Sie einmal tief durch und suchen Sie gezielt nach der positiven Absicht. Sollten Sie diese trotzdem nicht finden, dann ist es sinnvoll nach ihr zu fragen. „Welche positive Absicht haben Sie?“ Der Gesprächspartner wird Ihnen garantiert eine Antwort liefern und nicht selten lösen sich die Befürchtungen dadurch in Wohlgefallen auf.

Gehirnbesitzer oder Gehirnbenutzer?

Keine Frage, wir möchten alle lieber zur zweiten als zur ersten Gruppe gehören. Doch wenn Gefühle ins Spiel kommen, sehen wir häufig rot und sind nicht mehr in der Lage, lösungsorientiert zu denken. Es kommt zu unbedachten Äußerungen und falschen Entscheidungen. Wer also trotz allen Gegensteuerns bemerkt, dass negative Gefühle sein Denken blockieren, der sollte sich dieser Situation entziehen. Vertagen Sie das Gespräch, vereinbaren Sie einen neuen Termin, aber verlassen Sie diese Situation. Gehen Sie einen Moment an die frische Luft und atmen Sie tief durch. Nur so werden Sie vom Gehirnbesitzer wieder zum Gehirnbenutzer und können über eine gute Lösung nachdenken.

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um den einen Tipp, der wirklich jedem Menschen dabei hilft, seine Ziele zu erreichen. Garantiert!

Vielleicht klingt es ein wenig eigenartig, doch gerade die Kommunikation innerhalb eines Verkaufsprozesses ähnelt einem Tanz. Versuchen Sie es sich einmal vorzustellen: Man passt die eigene Bewegung und das Tempo an sein Gegenüber an und versucht, sich nach und nach immer besser auf ihn einzustellen. Gelingt das, dann befindet man sich in einer harmonischen Bewegung. Gelingt es nicht, dann stolpert man oder tritt dem Anderen auf den Fuß. Doch wie vermeidet man das?

Viele Kunden sind skeptisch und misstrauisch. Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht und übertragen diese negative Erwartungshaltung auf alle anderen Gespräche. Umso wichtiger ist es, die folgenden drei Regeln zu beachten, denn sie entscheiden darüber, wer siegt und wer stolpert.

© IVASHstudio

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  1. Kein Abschluss im ersten Gespräch

Die Idee ist reizvoll. Man trifft sich zu einem ersten Gespräch, der Kunde hat Interesse und der Abschluss ist perfekt. Doch gerade bei skeptischen Kunden muss sich der Verkäufer von diesem Gedanken verabschieden. Hier geht es im ersten Gespräch immer um ein Kennenlernen und den Austausch von Informationen (Kunde X hat Problem Y, Verkäufer skizziert Lösung). Wer einen skeptischen Kunden im ersten Gespräch drängt, der verliert ihn.

  1. Das perfekte Timing

Ihr Kunde erzählt ausführlich über seinen letzten Urlaub? Er schwärmt von der Familie oder schildert ein Projekt in allen Einzelheiten? Lassen Sie sich darauf ein und machen Sie sich eine Sache klar: Der Kunde entscheidet, wann der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, um vom Small Talk zum Business Talk überzugehen. Wer hier vorprescht und es nicht abwarten kann, der stellt sich selbst ins Abseits. Frei nach dem Motto: Wer drängelt, verliert.

  1. Sonderangebote stecken lassen

Es gibt Kunden, bei denen ziehen absolute Schnäppchen-Angebote. Und es gibt Kunden, die reagieren misstrauisch auf solche Angebote und sagen im Zweifelsfall eher Nein. Solche Kunden sind skeptische Kunden. Sie möchten ein faires, individuell auf ihre Herausforderung zugeschnittenes Angebot. Nicht mehr und nicht weniger.

Häufig werden skeptische Kunden als auch als schwierige Kunden bezeichnet, um die man besser einen Bogen macht. Doch das ist zu kurz gedacht. Vielleicht ist es nicht ganz so einfach, sie zu überzeugen. Doch wenn das gelungen ist, dann handelt es sich um treue Kunden, die jeder Verkäufer in seiner Kartei haben möchte.

In der kommenden Woche geht es hier übrigens um die Regeln der emotionalen Selbstbestimmung und warum sie für unser Glück so wichtig sind.

Immer wieder höre ich den Spruch „Zeit ist Geld“. Und natürlich ist Zeit auch Geld, denn wenn wir etwas schneller tun, dann haben wir Zeit übrig für etwas Anderes. Zum Beispiel für ein neues Projekt, mit dem wir dann wieder Geld verdienen. Also ja, Zeit ist Geld, aber ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das noch lange nicht alles ist? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin ein großer Verfechter von Effektivität. Doch die gewonnene Zeit sollte man nicht ausschließlich nutzen, um noch mehr zu schaffen, sondern auch einmal zum inne halten, trödeln, Eis essen, glücklich sein, zum Lachen und Lieben. Und damit Sie für diese wirklich wichtigen Tätigkeiten Zeit haben, möchte ich Ihnen heute drei Tipps ans Herz legen, mit denen Sie deutlich effektiver arbeiten.

© dubova

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 1. E-Mails sind Zeitfresser

Wer seine Mails bearbeitet, wenn sie hereinkommen, der arbeitet nicht effizient. Er hält sich zu lange an der einen Mail auf und braucht länger als nötig. Schließlich muss er die Arbeit, die er gerade macht, jedes Mal unterbrechen, wenn eine Mail hereinkommt und braucht dann immer eine kleine Weile, um den letzten Gedanken wiederzufinden. Besser ist es, sich selbst ein Zeitfenster einzurichten, in dem man die Mails systematisch der Reihe nach abarbeitet. Wer zwei Mal am Tag für eine Stunde seine Mails abarbeitet, der arbeitet effizient.

 2. Meetings oder die große Kunst des Sitzens

Meetings sind Zeiträuber, denn viel zu häufig werden zu viele Mitarbeiter zu ihnen eingeladen. Viel zu häufig ist das Ziel des Meetings nicht präzise genug formuliert und viel zu häufig dauern Meetings einfach zu lange. Ist ein Meeting notwendig, sollte die Aufgabenstellung in der Einladung an die Mitarbeiter genau definiert werden und es sollte im Vorfeld zeitlich begrenzt werden. Zusätzlich sollte genau überlegt werden, wer wirklich etwas zur Aufgabenstellung beitragen kann und wie. Nur durch eine genaue Planung kann das Meeting als sinnvolles Instrument genutzt werden.

3. Meins, meins, meins…

Wer intuitiv davon ausgeht, dass nur er richtig arbeitet, die Materie wirklich beherrscht oder sich als Einziger mit diesem Projekt auskennt, der wird nie in die Verlegenheit kommen, freie Zeit zu haben. Er wird immer unabkömmlich sein und stets dringend gebraucht werden. Doch ist es wirklich so, dass kein anderer die Aufgabe lösen kann? Wer sich traut, Aufgaben abzugeben und verantwortungsvolle Projekte zu delegieren, der schafft sich Freiräume, steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und hat Kapazitäten für neue Ideen.

Zeit ist so viel mehr als nur Geld. Zeit ist Glück. Also investieren Sie in diese Währung. In der nächsten Woche geht es hier übrigens darum, wie Sie auch skeptische Kunden überzeugen.

Es gibt Momente, die sind voller Gefühl. Wenn ich nach Hause komme und die Kinder stürzen sich auf mich, sobald ich zur Tür hereinkomme. Wenn ich ein Ziel erreiche, an dem ich mir zuvor mehrfach die Zähne ausgebissen habe. Wenn ich im Auto sitze und der Radiosender spielt mein Lieblingslied.

Musik geht bei mir immer mitten ins Herz und katapultiert mich zum Teil um Jahre zurück. Höre ich einen coolen Song von früher, dann weiß ich genau, was ich zu der Zeit gemacht habe und wie ich mich gefühlt habe. Musik ist der beste Anker.

© Masson

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Mitten ins Herz

Es gibt so ein paar Lieder, die kann ich von vorne bis hinten mitsingen. Die habe ich in einem ganz bestimmten Urlaub gehört und wenn sie heute gespielt werden, dann bin ich sofort wieder drin in dem Gefühl von damals. Ich weiß noch genau, dass ich mit den Jungs unterwegs war und wir Lagerfeuer am Strand gemacht haben. Ein toller Urlaub… Kopf aus, Herz an. Das kann die Musik. Man ist sofort mittendrin im Gefühl. Und natürlich kann man dieses Phänomen direkt für sich nutzen.

Setzen Sie positive Anker

Fragen Sie sich, wann Sie sich das letzte Mal so richtig super gefühlt haben. Erfolgreich, anziehend, einfach unbesiegbar. Wo waren Sie? Mit wem waren Sie zusammen? Machen Sie für einen Moment die Augen zu und fühlen sich mit jeder Faser Ihres Körpers in diese Situation hinein. Wie hat es sich angefühlt, was haben Sie gedacht? Halten Sie dieses Gefühl fest und starten Sie so in das nächste Kundengespräch oder den nächsten Geschäftstermin. Sie werden sehen, dass es sich völlig anders anfühlt. Oder kreieren Sie sich Ihre persönliche Erfolgs-Playlist. Laden Sie alle Lieder auf die Playlist, die Ihnen ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern. Hören Sie die Musik laut und schalten Sie den Erfolg an! Jetzt!

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um drei Zeitmanagement-Tipps, die Ihnen zu mehr Effektivität und damit zu deutlich mehr Erfolg verhelfen.

Ich hatte früher mal einen Chef, der hat immer… Von Zeit zu Zeit erzählen Mitarbeiter mir die unglaublichsten Geschichten über frühere Chefs. Sie drehen sich darum, wie Mitarbeiter vor versammelter Mannschaft heruntergeputzt wurden, wie Mitarbeiter aus dem Dienstplan erfuhren, dass es keine Verwendung mehr für sie gibt und sie gehen mussten, wie Chefs ihre Angestellten angebrüllt, beschimpft und gedemütigt haben. Ja, ich hörte sogar von Chefs, die Schlüssel oder gefüllte Kaffeebecher durchs Großraumbüro warfen. Immer wenn ich so etwas höre, denke ich automatisch: Warum sind die Mitarbeiter da geblieben, warum haben sie sich das gefallen lassen?

Ich persönlich halte Mitarbeiterführung für eines der wichtigsten Werkzeuge überhaupt, um langfristig Erfolg zu haben. Gutes und motiviertes Personal entscheidet darüber, ob Aufträge an Land gezogen und erfolgreich abgearbeitet werden können, ob Herausforderungen gemeistert werden, ob der Laden läuft oder eben nicht. Doch häufig ist das dem Führungspersonal nicht klar, daher widme ich mich diesem wichtigen Thema heute einmal ausführlicher.

Was bedeutet gute Führung?

Wer führt, der sollte das als Aufgabe und als Privileg betrachten. Im Grunde genommen geht es bei guter Führung darum, Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Person A arbeitet auf Projekt A und braucht dafür X Personal, X Arbeitsgeräte etc. Es gibt ein Problem in Abteilung B. Um es zu lösen bedarf es der folgenden Dinge: X, Y, Z. Wenn die Mitarbeiter dem Führungspersonal vertrauen, dann werden sie die notwendigen Informationen weitergeben, so dass schnell eine Lösung gefunden werden kann. Dann werden Probleme und Fehler kommuniziert, statt sie zu verheimlichen. WENN die Mitarbeiter dem Führungspersonal vertrauen, nur dann…

©lassedesignen/Fotolia

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Wie bekommt man das Vertrauen seiner Mitarbeiter?

Durch Wertschätzung, Ehrlichkeit und Lob. Und vor allen Dingen durch ein gelebtes Miteinander. Ist der Chef nie da, dann wird es schwierig. Gibt es immer wieder einen Austausch über das Tagesgeschehen und ehrliche, konstruktive Gespräche, dann steigen die Chancen. Offene Türen, ein Klima des Miteinanders, Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter, das sind Punkte, die das Vertrauen in das Führungspersonal festigen. Wenn der Chef dann auch noch bei Herausforderungen lösungsorientiert agiert, dann wird er es schaffen, sein starkes Team langfristig zu halten.

Mehr Fehler, mehr Spaß, mehr Erfolg

Klingt komisch? Ja, erst einmal schon, denn wir leben in einer eigenartigen Welt der vermeintlichen Fehlerlosigkeit. Den Satz „Fehler können wir uns nicht leisten“ habe ich so und in verschiedenen Varianten schon oft in Gesprächen mit Geschäftsführern gehört. Ich widerspreche jedes Mal vehement. Für mich gilt: Wer keine Fehler zulässt, der erlaubt auch keine großen Erfolge. Er verweigert sich neuen Herausforderungen und erlaubt seinen Mitarbeitern und dem Unternehmen nicht zu wachsen. Kein Mitarbeiter nimmt freiwillig eine wirklich große Herausforderung an, wenn er weiß, dass er für jeden Fehler, den er macht, büßen muss. Wer jedoch weiß, dass er bei Unsicherheiten fragen kann, dass er Hilfe bekommt, wenn er feststeckt und dass ein Fehler nur bedeutet, dass er wieder etwas gelernt hat und beim nächsten Mal die verdienten Lorbeeren erntet, der macht sich mit Spaß an die Arbeit, entwickelt neue Ideen und bringt das Unternehmen voran.

Häufig wird im Bewerbungsgespräch die Frage nach den persönlichen Stärken und Schwächen gestellt. Die Stärken sind schnell gefunden, doch über die Schwächen wird lieber nicht geredet oder es wird die am wenigsten schlimme herausgepickt. So ein Unsinn! Niemand ist gleich gut in allem. Wer gut schreibt, kann oft nicht besonders gut rechnen. Dann lasst den Schreiber schreiben und fürs Rechnen holt jemanden anders, der es gut und gerne macht. Lasst uns zurückfinden zu einer Kultur des Miteinanders, einer Führungskultur mit Verstand und Herz. Dann gibt es keine Grenzen mehr…

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um das Thema Gefühle und wie wir sie für unseren persönlichen Erfolg nutzen können.

Allein das Wort Gehaltsverhandlung löst bei vielen Menschen eine Bandbreite an Gefühlen aus, von akutem Unwohlsein über absolute Unpässlichkeit bis hin zur hysterischen Schnappatmung. Sie sträuben sich dagegen, hätten den Termin am liebsten schon hinter sich oder wollen sich noch lieber gar nicht mit dem Thema befassen. Sie scheuen die „Bewertung“, wollen mit den eigenen Leistungen nicht angeben oder sich dafür rechtfertigen müssen. Und doch, eine Gehaltsverhandlung ist wichtig, denn sie ist ein wichtiges Instrument, um die eigene Rolle im Unternehmen einzuschätzen und sich zu reflektieren.

© aleksander1 / Fotolia

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Augen zu und durch könnte man also meinen, doch wer eine Gehaltsverhandlung richtig angehen möchte, der sollte ein wenig mehr Zeit in die Vorbereitung des Termins investieren. Die folgenden Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Wie schätze ich meine Leistungen in den vergangenen 12 Monaten realistisch ein?
  • Was steht aktuell an, wie laufen die derzeitigen Projekte?
  • Welchen zusätzlichen Nutzen könnte ich dem Arbeitgeber in Zukunft noch bieten?
  • Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten, Ideen oder ungenutzte Ressourcen?
  • Was sind die persönlichen Ziele des Gesprächs?
  • Welche Kritikpunkte könnte der Arbeitgeber anbringen?
  • Wie kann ich meinem Arbeitgeber entgegenkommen?
  • Was könnte aus seiner Sicht gegen die eigenen Wünsche sprechen?

Verhärtete Fronten, Geringschätzung, Vorurteile. Viele Menschen sehen nur die eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten und verpassen die Chance, auch die des Gesprächspartners wahrzunehmen. Das führt zu falschen Vorstellungen, Schuldzuweisungen und Missverständnissen, die häufig unnötig sind. Wer jedoch respektvoll und auf Augenhöhe kommuniziert, der wird das bessere Ergebnis erzielen. Und hier sind wir schon beim berühmten Kern der Sache. In einer Verhandlung geht es natürlich darum, ein gutes Ergebnis für sich selbst zu erzielen. Doch mindestens genauso wichtig ist es, dass auch der Gesprächspartner ein gutes Ergebnis erzielt. Win-Win ist möglich. Im Job häufig sogar nötig, denn wenn einer der beiden Gesprächspartner sich übervorteilt fühlt oder dem anderen über seine eigenen Grenzen hinweg zu weit entgegenkommen musste, dann wird das der Beziehung schaden. Daher gilt: nie mit zu starren Zielvorstellungen in ein Gespräch gehen, immer einen Plan B oder zumindest eine Variante für Plan A in der Tasche haben und in der Sache hart, aber im persönlichen Bereich weich verhandeln. Dann klappt es auch und die uralte Angst vor der jährlichen Gehaltsverhandlung kann weichen.

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um das Thema Führung. Sehr umstritten, sehr spannend…

Neulich träumte ich, dass ich mit Steve Jobs in einem wunderbar gemütlichen Wohnzimmer sitze und Tee trinke. Wir plauderten über dies und das, tauschten uns über Ideen, Marketing, Mitarbeiterführung und Kinder aus. Es war ein Gespräch unter vier Augen, vertraulich, freundschaftlich und sehr inspirierend. Als ich aufwachte bedauerte ich sofort, dass ich dieses Gespräch im echten Lieben nie geführt hatte. Doch dann dachte ich: war das Gespräch weniger echt, weil ich es nur geträumt habe? Fühle ich mich nicht inspiriert und bereichert? Warum also Bedauern? Und dann dachte ich darüber nach, mit wem ich noch alles gerne ein Gespräch unter vier Augen führen würde. Wer mich über die Maßen inspiriert und seit Jahren begleitet. Es dauerte nur Sekunden, da wusste ich es.

Vielleicht würden wir zusammen auf der Gartenschaukel sitzen, uns von Zeit zu Zeit mit dem Fuß ein bisschen Schwung holen, ein wenig Schinken und Melone essen, Gedanken austauschen, schweigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit Sokrates plaudere. Vielmehr glaube ich, dass ich ihm lauschen würde, seinen Gedanken und Theorien. Wie gerne würde ich von ihm persönlich etwas über die vier Formen des Denkens hören. Sie haben mich schon als junger Mensch fasziniert und sind heute aktueller denn je.

© Dariusz Kopestynski/ Fotolia

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Die vier Formen des Denkens: Das Mutmaßen, das Glauben, das Denken und die Einsicht

Die Vertreter der ersten beiden Denkformen sind geprägt von dem Verlangen nach Geld und Eigentum und nach Dingen wie Haus- und Grundbesitz. Sie begleitet ständig das Gefühl der Armut und des Mangels. Die Vertreter der beiden anderen Denkformen dagegen streben nach Erkenntnis und Meisterschaft. Sie sind der Überzeugung, dass für alle genug da ist und leben danach. Ein bisschen ist es so wie mit dem halb vollen und dem halb leeren Glas. Die Fakten sind die gleichen, doch das Gefühl ist ein vollkommen anderes. Wer etwas erreichen will, der kann das nicht mit einem Gefühl der Armut und des Mangels. Um Großes zu schaffen, braucht man ein Bewusstsein des Reichtums. Hier schließt sich der Kreis und wir sind bei der Grundregel: Denke groß, denke reich. Nur dann, so sagte Sokrates bereits vor mehr als zweitausend Jahren, werde …“der beste Teil der Seele (…) hinangeführt zu dem Anblick der Besten unter dem Seienden“.

Ist das nicht schön und wahr? Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich heute nacht im Traum mal zur Gartenschaukel hinüberschlendere. Wer weiß, vielleicht sitzt der große Philosoph dort schon und wartet? Vielleicht bringt er auch noch einen Überraschungsgast mit. Wer weiß… Ich halte Sie auf dem Laufenden…

In der nächsten Woche geht es hier übrigens darum, wie man erfolgreich verhandelt und so erreicht, was man möchte.

Geld wächst nicht auf Bäumen, Wer erfolgreich ist, der hat keine Freunde, mit dem Geld geht das Glück und kommt der Neid, lieber arm und glücklich als reich und krank… Die Liste dieser Sätze könnte ich noch eine ganze Weile erweitern. Ist es nicht faszinierend, was viele Menschen ihren Kindern über das Leben, die Arbeit, den Erfolg und die Wertigkeit von Geld beibringen? Wäre es nicht viel stimmiger, wenn man den Kindern ein gutes Verhältnis zu Geld und dem Gefühl dazu vermitteln könnte?

Zugegeben, das beste Mädchen von allen ist noch klein. Doch nachdem andere Kinder im Kindergarten schon Taschengeld bekommen, wurde das natürlich auch bei uns im Haus heiß diskutiert. Während meine Frau der Meinung war, dass das Mädchen in ihrem zarten Alter noch kein Taschengeld braucht, bin ich da doch etwas anderer Meinung. Natürlich werden hier keine großen Beträge ausgezahlt, doch entwickelt man nicht ein besseres Gefühl zu Geld, wenn man selbst welches hat? Geld, über das man selbst bestimmen kann? Mit dem man sich ein Eis, einen Lolli oder vielleicht auch mal eine Zeitschrift kaufen kann? (Die werden übrigens nicht wegen der fantastischen Geschichten gekauft, sondern nur wegen der kleinen und meist noch am selben Tag kaputten Extras). Ist es nicht gut, wenn man beizeiten lernt, dass man mit Geld tolle Sachen kaufen kann, dass man aber auch Entscheidungen treffen muss (Lolli oder Eis?) und dass die Münzen dann auch weg sind. In der Schule steht der Umgang mit Geld ja wohl nicht auf dem Lehrplan…

© Miriam Dörr / Fotolia

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Jedenfalls habe ich mir einen schlauen Trick überlegt. Es gibt für das beste Mädchen von allen einen Euro Taschengeld in der Woche. Wenn sie es schafft, einen Teil des Geldes oder alles zu sparen, dann gibt es in der kommenden Woche den gleichen Betrag noch einmal extra von mir. Gut, oder? Jetzt muss ich nur noch meine Frau davon überzeugen…

Übrigens sind die negativen Glaubenssätze zum Thema Geld der häufigste Grund, warum Menschen hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Sie glauben intuitiv daran, dass sie zu schlechteren Menschen werden, wenn sie viel Geld verdienen. Also ziehen sie unattraktive Kunden an, lassen sich nicht anständig für ihre Arbeit bezahlen oder tun unbewusst alles dafür, um nicht mehr zu verdienen als der eigene Vater. Hinterfragen Sie unbedingt Ihre Glaubenssätze zum Thema Geld. Entschlüsseln Sie sie, ermitteln Sie die Motive, die dahinter liegen und formulieren Sie die negativen Glaubenssätze bitte schnellstmöglich in positive um. Sagen und glauben Sie: „Mit Geld kann man unglaublich viel Gutes bewirken.“ oder „Ich leiste gute Arbeit und verdiene dafür gutes Geld.“ Ich verspreche Ihnen, dass es Ihr Leben verändern wird.

In der nächsten Woche geht es hier darum, was uns Sokrates rät, um erfolgreich zu werden.

Als ich klein war, da war ich häufig zum Abendessen bei einem Freund. Dessen Vater kam oft nach Hause, wenn wir schon vor unseren gut gefüllten Tellern saßen und die Mutter meines Freundes fragte dann ihren Mann: „Na, wie war die Arbeit?“ Und er sagte: „War in Ordnung, es ist halt Arbeit. Wenn es Spaß wäre, dann würde man es auch so nennen.“ Als Kind fand ich das total witzig und dachte mir oft, dass er da sicher Recht hätte. Spaß ist Spaß, Arbeit ist eben ernsthaft und offenbar alles andere als ein Vergnügen. Erst viel später, da war ich schon lange erwachsen, da dachte ich erneut über diesen und weitere Sätze dieser Art nach.

Wenn Arbeit unglücklich macht…

Viele Menschen gehen Tag für Tag auf die Arbeit, ohne Freude daran zu haben. Sie denken, dass sie es tun müssen, dass es für sie keine andere Wahl gibt. Sie sind frustriert, ohne Antrieb und fühlen sich als kleines Rädchen in einem viel zu großen System. Häufig endet das über kurz oder lang mit einem Burnout. Doch was tun, um gegenzusteuern? Natürlich gibt es hier nicht den einen Tipp, mit dem alles wieder gut wird. Doch es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die helfen. Dazu gehört, dass man Projekte nicht nur teilweise bearbeitet. Das frustriert, gerade wenn man immer nur routiniert an der einen Stelle eingebunden ist. Wir wollen Erfolgserlebnisse, und diese gibt es nur, wenn man auch Projekte abschließt. Ist das aufgrund von Strukturen nicht möglich, dann sollte eine Rotation erfolgen, so dass man nicht für lange Zeit immer an der gleichen Stelle arbeitet. Zusätzlich ist es wichtig, dass man sich selbst aus der Opfer-Rolle in eine Entscheider-Rolle bringt. In jeder Sekunde eines jeden Tages treffen wir Entscheidungen. Niemand muss zur Arbeit, niemand muss dieses oder jenes tun, jeder kann, darf und möchte im Idealfall. Ist etwas nicht mehr stimmig, dann muss der Veränderungsprozess eingeleitet werden. Nicht hoppladiehopp und überstürzt, sondern vielmehr gezielt und systematisch.

©lassedesignen/Fotolia

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Wenn Arbeit glücklich macht…

Entscheidungen treffen, selbstbestimmt leben und arbeiten, Prozesse beeinflussen, Meinungen einbringen, Wertschätzung erfahren, Projekte abschließen. All das sind Faktoren, die das Wohlbefinden auf der Arbeit positiv beeinflussen. Doch es geht noch um mehr, denn manchmal ist man zwar in seinem Job sehr gut, doch das Herz schlägt für etwas anderes. Dann geht es darum, dieser Leidenschaft zu folgen. Vielleicht nicht sofort, doch jeder Mensch ist in der Lage, sein Schicksal zu beeinflussen. Statt den Kopf in den Sand zu stecken wird Schritt für Schritt ausgelotet welche Möglichkeiten es gibt. Dabei geht es darum, wie man nach und nach mehr von dem tun kann, wofür man brennt und weniger von dem, was einen frustriert, demotiviert oder einfach keinen Spaß macht. Tut man, was man liebt, dann entsteht daraus eine unglaubliche Kraft, denn Leidenschaft kreiert Erfolg.

Denken Sie einmal darüber nach. Wofür brennen Sie? Sind Sie der Busfahrer in Ihrem Leben oder sitzt vielleicht doch jemand anders am Steuer und Sie fahren nur mit… Egal, wo die Reise hingeht. In der nächsten Woche geht es hier um die Einstellung zum Geld und was wir unseren Kindern darüber beibringen sollten…